Kanu-Gewässer im Land Brandenburg

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Das Land Brandenburg ist mit ca. 33.400 km Fließgewässer und mehr als 10.000 Seen (davon ca. 3000 Seen mit mehr als 1 ha Wasserfläche) das gewässerreichste Bundesland.

Von den Fließgewässern sind ca. 1.200 km für den Kanuwandersport geeignet und frei befahrbar.

Von den vorhandenen 1.057 km Bundeswasserstraßen und 553 km schiffbaren Landesgewässern werden nur noch reichlich 40 % für die Güterschifffahrt genutzt, d.h. knapp 60 % der schiffbaren Wasserläufe stehen ausschließlich für die Sportschifffahrt zur Verfügung, bei teilweiser Mitbenutzung durch die Fahrgastschifffahrt. Aus diesen Fakten, verbunden mit der großartigen Naturausstattung des Landes, ergibt sich eine hervorragende Eignung Brandenburgs für den Kanuwandersport.

Grundsätzlich sind alle Paddler verpflichtet, das Befahren von aus Naturschutzgründen gesperrten Gewässern in den sehr zahlreichen Natur- und Landschaftsschutzgebieten, Biosphärenreservaten und dem Nationalpark zu unterlassen und sich vor Antritt einer Paddeltour über die Befahrungsregelungen zu informieren.
Der LKV bittet auch an alle anderen Besucher und nichtorganisierte Kanuten, die auf den Gewässern des Landes Brandenburg unterwegs sind, sich entsprechend zu verhalten.

Der LKV bemüht sich über eine ständige Arbeitsgruppe „Kanusport und Naturschutz“ beim Brandenburger Umweltministerium (MLUV) um eine möglichst weitgehende Einflussnahme auf die Vermeidung von Gewässertotalsperrungen bei Unterschutzstellungsverfahren und die Anwendung von differenzierten Befahrungsregelungen sowie einen Konsens und Interessenausgleich von Naturschutz und Kanusport.

Über die zwischen LKV, LSB, Sportministerium und Umweltministerium abgeschlossene Vereinbarung ist eine bessere Vertretung der Belange des Kanusports bei Unterschutzstellungsverfahren und auch Wasserbaumaßnahmen des Landes ermöglicht worden.

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