Das ist Kanu-Rennsport

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Fliegende Paddel, pfeilschnelle Boote - der Kanu-Rennsport ist die dynamischste Wettkampfdisziplin des Kanusports. Beim Kanu-Rennsport geht es darum, eine gerade Strecke im Kampf Boot gegen Boot zu befahren und dabei so schnell wie möglich ins Ziel zu gelangen. Die Sportart erfordert Ausdauer, Kraft, Technik und Feingefühl mit Paddel und Boot in Verbindung mit dem Wasser.

Die Sportart Kanu-Rennsport teilt sich in die Bootsklassen Kajak und Canadier.

Kajak wird im Sitzen gefahren. Der Sportler taucht ein Doppelpaddel wechselseitig ein, um das Boot vorwärts zu bewegen. Im Heck befindet sich ein Steuer, das vorne mit den Füßen bedient wird. Das Oberdeck ist bis auf eine Sitzluke geschlossen.
Im Unterschied zu den Kajak-Disziplinen knien die Canadier-Fahrer auf einem Knie in ihren Booten. Sie haben ein Stechpaddel, das sie stets auf der selben Seite (rechts oder links) einsetzen. Mit einem speziellen Steuerschlag wird auch die Richtung des Bootes korrigiert, damit laufen die weitgehend offenen Boote auch ohne Steueranlage geradeaus.

In der Kajak-Disziplin gibt es Wettkämpfe für Damen und Herren. Die Canadier-Disziplin war ursprünlgich nur für Herren vorgesehen. Seit 2010 dürfen auch Damen international im Canadier kniend um Medaillen paddeln. In beiden Disziplinen wird zwischen Einer (Kajak-Einer abgekürzt K1; Canadier-Einer, dementsprechend C1), Zweier (K2 bzw. C2) und Vierer (K4 bzw. C4) unterschieden. National gibt es außerdem den Canadier-Achter (C8) mit acht Paddlern und Steuermann.

Kanu-Rennsport

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